Archiv für Februar 2009
Celebrities gefällt der Pre
Palm macht weiterhin geschicktes Marketing und setzt diesmal auf die Stars bei den Film Independent’s Spirit Awards. Die scheinen den Pre zu mögen – wie könnten sie auch nicht?
- Palms Stand in der Backstage “Gift Lounge”
- Jessica Alba
- Mena Suvari
- Desperate Housewives-Star Teri Hatcher
- Melissa Leo
- Herr der Ringe-Stars Dominic Monaghan und Billy Boyd
- Kerry Washington und Taraji Henson
- Michael Bolton
- Eliza Dushku
- Blair Underwood
- Grey’s Anatomy-Star Sandra Oh
- Tropic Thunder-Star Steve Coogan
TealOS bringt WebOS-Interface zu Palm OS
Das ist unerwartet: Die Firma TealOS, die eine Reihe von Programmen für Palm OS herstellt, hat einen WebOS-Skin für Palm OS vorgestellt. Damit wird zwar selbstverständlich keine der Hintergrund-Funktionen wie Synergy eingebaut und das User Interface ist selbstverständlich nur eine Kopie, das sieht ist eindeutig sichtbar. Das WebOS-Look & Feel wird aber zumindest auf den Screen Shots ein bisschen übernommen.
Wer ein Palm OS-Smartphone hat und die Wartezeit auf den Palm Pre nicht mehr aushält oder nicht vor hat, den Pre zu kaufen, ist mit diesem Skin um $14,95 Dollar (~11,60 Euro) gut bedient!
via PreThinking
MWC: ACCESS gibt nicht auf, stellt ALP v3 vor
ACCESS, die Firma, die 2006 die Überbleibsel von Palms Betriebssystem um mehr als 324 Millionen Dollar gekauft hat, gibt nicht auf, obwohl seit Jahren außer Palm niemand Smartphones mit einem PalmSource-Betriebssystem veröffentlicht hat und auch Palm durch Palm WebOS mittlerweile mit PalmSource gebrochen hat.
Während die ersten Versionen der ACCESS Linux Platform, die meines Wissens nie in einem Smartphone eingesetzt wurden, wie eine Kopie des Palm OS aussah und damit auch keine ernsthafte Chance auf dem Smartphone-Markt hatte, sieht die Version 3 von ALP wieder deutlich ansprechender aus.
Das Hauptproblem ist und bleibt aber die Tatsache, dass niemand Geräte mit ALP baut. Die Firma wird auch weiterhin Probleme haben, sich gegen die Konkurrenz von allen Seiten zu behaupten – vor allem, weil Google sein Betriebssystem verschenkt. Den Betriebssystemmarkt, wie ACCESS und Microsoft ihn sehen, gibt es nicht mehr. Man ist als Betriebssystem-Entwickler entweder im Hardware-Markt (Palm, Apple, Blackberry) oder basiert das Geschäftsmodell auf eine komplett anderen Schiene (Google/Android: Promotion anderer Google-Produkte).
Genauere Details zu ALP v3 gibts auf der ALP-Homepage, unter anderem sind dort verschiedene Videos zu finden.
PhoneGap: WebOS-Programmierung für iPhone, Android & Blackberry
Als Palm das WebOS vorgestellt hat, war ein wesentlicher Teil der Plattform das Mojo Application Framework, das die Entwicklung von Anwendungen mit Web-Technologien (JavaScript, HTML, CSS) ermöglicht, die nicht reine Web-Anwendungen sind, sondern auch Zugriff auf Telefon-spezifische Erweiterungen wie GPS, Kalender, Kontakte und verschiedene User Interface-Widgets bekommen.
Apple hat für das iPhone ursprünglich eine ähnliche Form der Anwendungs-Entwicklung umgesetzt, allerdings ohne die Integration ins Telefon. Ein Jahr später hat Apple eine native Programmierumgebung nachgeliefert.
Das Projekt PhoneGap versucht, dieses Palm-Modell auch auf andere Plattformen zu erweitern, nämlich auf iPhone, Android und BlackBerry. Leider basiert PhoneGap nicht, wie das Mojo Framework, auf dem Dojo Framework, sonst würde bald eine einheitliche Anwendungs-Entwicklungs-Plattform für fast alle wesentlichen Smartphone-Plattformen außer Windows Mobile existieren.
Dadurch, dass Palm auf das Dojo Framework setzt, könnte es aber leicht möglich sein, dass PhoneGap ebenfalls darauf umschwingt.

Für Anwendungs-Entwickler/innen wäre das ein Segen, da es wesentlich leichter wäre, Anwendungen für mehrere Plattformen zu entwickeln. Das Problem, dass PhoneGap zuerst als Anwendung auf den Smartphones installiert werden muss, bleibt zwar weiter bestehen – zumindest bei Android und Blackberry wäre es aber denkbar, dass ein vergleichbares Projekt direkt ins Betriebssystem integriert wird.
Davon würden alle im Kampf gegen Apple profitieren, das eine riesige Entwickler/innen-Community um sich geschart hat.
PhoneGap ist noch nicht “fertig”, die Projektziele (Geo Location, Accelerometer, Vibration, Sound, Contacts) werden noch von meinem Smartphone komplett unterstützt und die Dokumentation ist bisher noch mangelhaft. Mit der Verfügbarkeit des Androids in immer mehr Ländern der Welt steigt aber hoffentlich auch die Bereitschaft, das Projekt weiterzuentwickeln.
Damit kommen wir einer Meta-Programmierumgebung für einfache Projekte einen großen Schritt näher!
via Fabian Pimminger
MWC: GSM/UMTS vs. CDMA
Palm hat beim Mobile World Congress in Barcelona den Palm Pre für Europa vorgestellt, das das GSM- und UMTS-Protokoll unterstützen wird. Im Gegensatz zu Europa werden in den USA verschiedene Netz-Technologien eingesetzt, USA-Partner Sprint setzt beispielsweise auf das CDMA-Protokoll, daher wird die amerikanische Version des Palm Pre auf diesen Standard setzen.
Das ist vor allem für amerikanische Palm Pre-Besitzer/innen ein Problem, da sie ihr Smartphone nicht in Europa verwenden können! Zum Glück für uns besteht dieses Problem für europäische Benutzer/innen nicht, da es in den USA, wie oben erwähnt, auch GSM-Netze gibt.
Es wundert mich sehr, dass dieser ewige GSM vs. CDMA-Streit noch immer nicht gelöst wurde. In den USA ist er wesentlich mitverantwortlich dafür, dass SMS weit weniger verbreitet sind als in Europa. (SMS sind eine enorm lukrative Angelegenheit: 1 SMS ~ 1KB Daten; bei 0,10 Cent pro SMS sind das 100 Euro pro MB) Außerdem ist es für Geschäftskund/innen, die viel reisen, ein großes Problem und ein Grund, nicht Sprint (oder andere CDMA-Netze) zu verwenden.
MWC: Palm Pre in Europa mit Vodafone
Seit Palm den Palm Pre und WebOS angekündigt hat, fragen sich vor allem wir in Europa, wann und bei welchen Händinetzen der Pre verkauft werden wird. Bisherige Informationen haben nicht mehr verraten, als die Tatsache, dass sich Vodafone UK mit Palm in Verhandlung um das Pre befindet – nichts weltbewegendes, da im Moment wohl alle Mobilfunknetze versuchen, Palms neues Smartphone in ihre Hände zu bekommen.

Dieses Foto von PreCommunity lässt jetzt vermuten, dass Vodafone bei Palm hoch im Rennen steht – die vermeintliche GSM-Version des Palm Pre verwendet eine Vodafone-SIM-Karte.
Für Österreich würde das bedeuten, dass (Vodafone live!-Partner) A1 das Palm Pre vermarkten würde, in Deutschland ist Vodafone direkt aktiv, in der Schweiz würde vermutlich Vodafone live!-Partner Swisscom Mobile zum Zug kommen. Ich behalte weiter die Hoffnung, dass mehrere Händinetze pro Land den Palm Pre verkaufen dürfen. Das sorgt für gesunden Wettbewerb und niedrigere Tarife, was auch schon beim iPhone (verkauft von Orange & T-Mobile) bestens funktioniert.
Meet Pre: Neues Video von Palm
In einem neuen Werbevideo von Palm zeigt die Firma, wie man mit dem WebOS arbeiten können wird und wie das User Interface aussieht. Palm gibt uns weiterhin allen Grund, uns auf den Palm Pre und das neue WebOS zu freuen!
Übrigens, falls das noch niemand erwähnt hat: Palms Marketing, das von Blast Radius geleitet wird, ist hervorragend! Ein Twitter-Account, der tatsächlich auf Fragen antwortet, eine Facebook-Seite, auf der Palm-Mitarbeiter/innen Fragen beantworten, ein Blog, in dem Entwickler/innen um ihre Anregungen für den App Catalog gebeten werden. Das ist Marketing 2.0!
Microsoft Exchange mit Palm Pre & WebOS
Sprints neue Palm Pre-Homepage hat nicht nur verraten, dass mit dem Palm Pre Data Tethering möglich sein wird, sondern auch bestätigt, dass das neue Palm Pre mit Microsoft Exchange zusammen arbeiten können wird und dafür die DirectPush-Technologie implementiert hat. Das ist nicht verwunderlich – Palm hat schon lange mit Microsoft zusammen gearbeitet und hat seit Anfang 2007 die DirectPush-Technologie für Palm OS angeboten.

Für Palm ist diese Ankündigung aber zusätzlich wichtig: Um mit dem Palm Pre erfolgreich genug zu sein, um wieder in die Gewinnzone zu kommen, muss das Unternehmen die Geschäftskund/innen gewinnen. Im Gegensatz zu Apple muss Palm sich bei Geschäftskund/innen nicht erst beweisen, was ein Vorteil für das krisengebeutelte Unternehmen ist. Palm hat aber beim iPhone 3G ebenfalls Exchange-Support eingebaut hat, muss Palm stark aufpassen, um weiterhin vor der Konkurrenz aus Cupertino zu bleiben.
via Sprint Homepage
Data Tethering mit dem Palm Pre
Sprint hat seine Palm Pre-Seite online gestellt und weitere Details zum Palm Pre bekannt gegeben, und es sieht so aus, als hätte Palm tatsächlich noch weitere Sachen im Petto. Die große Neuigkeit, die die Sprint-Homepage verrät, ist, dass das Palm Pre Data Tethering über Bluetooth und USB erlauben wird!
Data Tethering wird das Verbinden eines Smartphones mit einem Laptop genannt, bei dem die Internet-Verbindung des Smartphones am Laptop verwendet wird. Dazu muss das Smartphone mit dem Computer verbunden werden, im Falle des Palm Pre entweder mit Bluetooth oder der MicroUSB-Schnittstelle.
Apple erlaubt beim iPhone kein Data Tethering, der Grund ist vermutlich, dass die meisten iPhone-Verträge eine Daten-Flatrate inkludieren, die am Computer viel mehr genützt werden könnte. (Am Computer könnte man beispielsweise HD-Videos ansehen, beim iPhone tut man das nicht, da der Bildschirm dafür zu klein ist.)
Sprint hat allerdings nicht bekannt gegeben, ob und wie viel Data Tethering extra kosten wird.
via Sprint Homepage
Palms App Store nicht exklusiv
Ein großes Problem des iPhone und des App Store ist, dass er strenge und teilweise undurchsichtige Aufnahmeregeln hat und die einzige Möglichkeit ist, Anwendungen am iPhone zu installieren. Palm-CEO Ed Colligan scheint zum Glück weniger paranoid sein und hat bei einer Investoren-Präsentation, bei der auch das Ende von Palm OS angekündigt wurde, weitere Details zum App Catalog (so nennt Palm seinen App Store) bekannt gegeben.
Unter anderem wird man mit dem Palm Pre nicht nur Anwendungen aus dem App Catalog, sondern auch von Drittanbietern oder über die USB-Verbindung installieren können!
Zur Erinnerung an alle Entwickler/innen: Palm bittet im Entwicklungsblog um Feedback zum App Catalog bzw. zum Thema Application Distribution generell.
via PreCentral




























